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PD Dr. Christine Künzel

PD Dr. Christine Künzel Foto von PD Dr. Christine Künzel

Telefon
0231 755-5451

Fax
0231 755-4498

Sprechzeiten
in der vorlesungsfreien Zeit:

nach Absprache per ZOOM-Meeting

Schwerpunkte in Forschung und Lehre

Besondere Schwerpunkte in der Literatur des 18. Jahrhunderts und der Gegenwartsliteratur (20./21. Jh.); kulturwissenschaftliche Orientierung; vergleichende Literaturwissenschaft; Theaterforschung und Dramentheorie; Genderforschung; Satiretheorie; Theorien der Gewalt und ihrer Darstellung; Editionsphilologie; Performativität literarischer Texte; Literaturtheorie (insbesondere Fiktionstheorien).

 

Weitere Schwerpunkte in der interdisziplinären Forschung: Literary/Cultural Economic Studies und Cultural Legal Studies

Adresse

Emil-Figge-Straße 50
44221 Dortmund

Raum 3.233

Lebenslauf/Wissenschaftlicher Werdegang und Veröffentlichungen

Lebenslauf/Wissenschaftlicher Werdegang

Herbstsemester 2019

Lehrauftrag am Institut für Germanistik der Universität Bern (Schweiz)

WiSe 2018/19

Vertretung einer Professur für Neuere deutsche Literatur und Kulturgeschichte am Institut für Germanistik der TU Dresden

WiSe 2017/18

Stiftungsgastprofessur der FONTE-Stiftung am Institut für Germanistik der Universität Hamburg

April 2017 – August 2018

Redakteurin im Programmbereich Fiktion & Unterhaltung, Abt. Film, Familie & Serie beim Norddeutschen Rundfunk in Hamburg

WiSe 2013/14

Vertretung einer Professur für Neueste deutsche Literatur und Didaktik der deutschen Sprache und Literatur am Institut für Germanistik der TU Dresden

Seit 10. Mai 2012

Erste Vorsitzende der Internationalen Gisela Elsner Gesellschaft mit Sitz im Literaturarchiv Sulzbach-Rosenberg

WiSe 2011/12

Vertretung einer Professur für Neuere deutsche Literatur mit dem Schwerpunkt „Theater“ am Institut für Germanistik II an der Universität Hamburg

31. August 2011

Habilitation an der Universität Hamburg mit einer Arbeit zum Thema: „Ich bin eine schmutzige Satirikerin“: Studien zum Werk Gisela Elsners (1937-1992)

WiSe 2009/10

Vertretung einer Professur für Neuere deutsche Literatur am Institut für Germanistik II an der Universität Hamburg

SoSe 2009

Vertretung einer Professur für Neuere deutsche Literatur am Institut für Germanistik II an der Universität Hamburg

WiSe 2007/08

Vertretung einer Professur für Neuere deutsche Literatur mit dem Schwerpunkt „Theater“ am Institut für Germanistik II an der Universität Hamburg

WiSe 2006/07

Vertretung einer Professur für Neuere deutsche Literatur mit dem Schwerpunkt „Theater“ am Institut für Germanistik II an der Universität Hamburg

SoSe 2006 Lehrkraft für besondere Aufgaben am Institut für Germanistik an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
2. Dezember 2005 Auszeichnung mit dem Fritz Sack Preis für interdisziplinäre wissenschaftliche Kriminologie der Gesellschaft für interdisziplinäre wissenschaftliche Kriminologie (GiwK)
4. Februar 2002 Promotion an der Humboldt- Universität zu Berlin
Mai 1998 – April 2001 Doktorandin/Stipendiatin am Graduiertenkolleg „Codierung von Gewalt im medialen Wandel“ an der Humboldt-Universität zu Berlin
27. Juni 1997 Magister an der Universität Hamburg
Sept. 1994 – Mai 1995 Stipendium und Arbeit als „teaching assistant“ am German Department der JOHNS HOPKINS UNIVERSITY, Baltimore, Maryland, U.S.A.
Aug. 1986 – Okt. 1989

Schauspielstudium an der Schule für Schauspiel in der Landeshauptstadt Kiel

 

Publikationen

1. Monographien

  • Vergewaltigungslektüren: Zur Codierung sexueller Gewalt in Literatur und Recht. Frankfurt a.M./New York 2003.
  •  „Ich bin eine schmutzige Satirikerin“: Zum Werk Gisela Elsners (1937-1992). Sulzbach/Ts. 2012.

 

2. Herausgaben

 

  • Begründerin und Mitherausgeberin der Schriftenreihe „Literatur – Kultur – Ökonomie“ im Peter Lang Verlag. MitherausgeberInnen: Prof. Dr. Axel Haunschild, Prof. Dr. Birger P. Priddat, Prof. Dr. Thomas Rommel, Prof. Dr. Yvette Sánchez und Prof. Dr. Franziska Schößler.

 

A. Sammelbände:

  • Ikonisierung, Kritik, Wiederentdeckung. Gisela Elsner und die Literatur der Bundesrepublik. Zusammen mit Michael Peter Hehl. München 2014. 
  • Tauschen und Täuschen: Kleist und (die) Ökonomie. Zusammen mit Bernd Hamacher. Frankfurt a.M. u.a. 2013.
  • Finanzen und Fiktionen. Grenzgänge zwischen Literatur und Wirtschaft. Zusammen mit Dirk Hempel. Frankfurt a.M./New York 2011.
  • Hat Strafrecht ein Geschlecht? Zur Deutung und Bedeutung der Kategorie Geschlecht in strafrechtlichen Diskursen vom 18. Jahrhundert bis heute. Zusammen mit Gaby Temme. Bielefeld 2010.
  • Radikal weiblich? Theaterautorinnen heute. (= Recherchen, Bd. 72). Berlin 2010.
  • Die letzte Kommunistin. Texte zu Gisela Elsner. (= Konkret Texte, Bd. 49). Hamburg 2009.
  • „Denn wovon lebt der Mensch?“: Literatur und Wirtschaft. Zusammen mit Dirk Hempel. Frankfurt a. M. u.a. 2009.
  • Autorinszenierungen: Autorschaft und literarisches Werk im Kontext der Medien. Zusammen mit Jörg Schönert. Würzburg 2007.
  • Täterinnen und/oder Opfer? Frauen in Gewaltstrukturen. Zusammen mit Gaby Temme. Hamburg u. a. 2007.
  • Unzucht – Notzucht – Vergewaltigung. Definitionen und Deutungen sexueller Gewalt von der Aufklärung bis heute. Frankfurt a. M./New York 2003.

 

B. Edition:

  • Seit 2006 Herausgeberin der Werke Gisela Elsners im Verbrecher Verlag, Berlin.

  

Bisher erschienene Bände:

  • Gisela Elsner: Die teuflische Komödie. Eine Menschheitstragödie. Romanfragment aus dem Nachlass, hg. und mit einem Nachwort von Christine Künzel, Berlin 2016.
  • Gisela Elsner: Versuche, die Wirklichkeit zu bewältigen. Gesammelte Erzählungen, Bd. 1, hg. von Christine Künzel, Berlin 2013.
  • Gisela Elsner: Zerreißproben. Gesammelte Erzählungen, Bd. 2, hg. und mit einem Nachwort von Christine Künzel, Berlin 2013.
  • Gisela Elsner: Flüche einer Verfluchten. Kritische Schriften 1, hg. von Christine Künzel in Zusammenarbeit mit Kai Köhler, mit Nachworten von Kai Köhler und Mathias Meyers, Berlin 2011.
  • Gisela Elsner: Im literarischen Ghetto. Kritische Schriften 2, hg. und mit einem Nachwort von Christine Künzel, Berlin 2011.
  • Gisela Elsner: Fliegeralarm (Roman), am Manuskript letzter Hand überprüft. Mit einem Nachwort von Kai Köhler, Berlin 2009.
  • Gisela Elsner: Otto der Großaktionär (Roman), Erstveröffentlichung aus dem Nachlass, mit einem Nachwort von Christine Künzel, Berlin 2008.
  • Gisela Elsner: Heilig Blut (Roman), deutschsprachige Erstveröffentlichung, mit einem Nachwort von Christine Künzel, Berlin 2007.
  • Gisela Elsner: Das Berührungsverbot (Roman), Berlin 2006.

 

C. Bearbeitungen für das Theater:

  • Bettina Wilpert: nichts, was uns passiert. Bühnenmanuskript. Premiere: 16. November 2019 an der Badischen Landesbühne in Bruchsal, Regie: Ruth Messing.
  • Zusammen mit Carsten Ramm: Gisela Elsner: Otto der Großaktionär. Bühnenmanuskript, schaefersphilippen Theater und Medien GbR, Köln 2009. UA: 20. November 2010 an der Badischen Landesbühne in Bruchsal, Regie: Carsten Ramm.

 

3. Aufsätze
 

  • In der Metaphern-Maschine. In: Unterricht Wirtschaft/Politik, Thema: Strukturwandel, Heft 1/2020 (Originalbeitrag in: brand eins, Juli-Heft 2015, S. 60-61).
  • „[D]ie dunkle Schlange des lügnerischen Papiergelds“: Anmerkungen zur Ästhetik und Rhetorik von Papiernoten in der großen Inflation (1918-1923). In: Judith Ellenbürger/ Felix T. Gregor (Hrsg.): (Falsch-)Bild Medium Geld. Bildkulturen und Medienreflexionen des Monetären. Paderborn 2019, S. 79-94.
  • V-Effekte und andere Versuche, die Wirklichkeit zu bewältigen: Gisela Elsner und Bertolt Brecht. In: The Brecht Yearbook 43 (2018), S. 58-66.
  • Der Manager: Künstler oder Artist? Erkenntnisse aus drei aktuellen deutschsprachigen Businessromanen. In: Yvette Sánchez (Hrsg.): Business-Fiktionen und Management-Inszenierungen). Berlin 2018 (= Literatur – Kultur – Ökonomie, Bd. 2), S. 229-254.
  • Stroh zu Gold spinnen: Zur möglichen Bedeutung und Funktion von Märchen im Kontext der Analyse von Finanzkrisen. In: Irmtraud Behr u.a. (Hrsg.): Wirtschaft erzählen. Narrative Formatierungen von Ökonomie. Tübingen 2017 (= Studien zur deutschen Sprache, Vol. 73), S. 167-178.
  • Performing Poetry: Versuch zum missing link zwischen Theorien der Performativität und Möglichkeiten der performativen Interpretation von Gedichten. In: Anna Bers/Peer Trilcke (Hrsg.): Phänomene des performativen in der Lyrik. Systematische Entwürfe und historische Fallbeispiele. Göttingen 2017, S. 244-257.
  • „Jetzt bin ich am Höhepunkt der Doofheit angelangt“: Gisela Elsner – eine poeta non doctus zwischen Größenwahn und Minderwertigkeitskomplexen, in: #frauensinddoof (= Ästhetik & Kommunikation, Jg. 47, H. 173, 2016/17), S. 43-47.
  • „[D]ie Tatsache, daß Du mich als ,geniale Dichterin’ bezeichnest, finde ich unpassend“: Ronald M. Schernikau und Gisela Elsner. In: Helmut Peitsch/Helen Thein (Hrsg.): Lieben, was es nicht gibt? Literatur, Pop und Politik bei Ronald M. Schernikau. Berlin 2017 (= lfb Texte 4), S. 141-163.
  • „Wirtschaft war endlich Kunst geworden“: Die Finanzkrise als ästhetisches Spektakel in Rainald Goetz’ Roman Johann Holtrop. In: Nicole Mattern/Tim Rouget (Hrsg.): Der große Crash. Wirtschaftskrisen in der Literatur. Würzburg 2016 (= Film – Medium – Diskurs, Bd. 63), S. 337-352.
  • Literarische Inflationen: Falladas Wolf unter Wölfen im Kontext der literarischen Darstellung der Hyperinflation von 1923. In: Daniel Börner/Andrea Rudolph (Hrsg.): Hans Fallada und die Literatur(en) zur Finanzwelt. Berlin 2016 (= Hans-Fallada-Jahrbuch, Nr. 7), S. 340-361.
  • „Pimp my Krimi“: Anmerkungen zu den etwas zu perfekten Erzählungen Ferdinand von Schirachs. In: Franziska Stürmer/Patrick Meier (Hrsg.): Recht populär. Populärkulturelle Rechtsdarstellungen in aktuellen Texten und Medien. Baden-Baden 2016 (= Recht und Literatur, Bd. 2), S. 60-78.
  • „Financial weapons of mass destruction“: Wirtschaft als Krieg. Zur Bedeutung einer konzeptuellen Metapher im ökonomischen Diskurs. In: Andreas Hölzl u.a. (Hrsg.): Politik der Metapher. Würzburg 2015 (= languagetalks, Bd. 4), S. 113-132.
  • Die aggressivste Spielart des Komischen: Plädoyer für die Satire als Kulturtechnik einer Befremdung des Vertrauten. In: Hajo Diekmannshenke/Stefan Neuhaus/Uta Schaffers (Hrsg.): Das Komische in der Kultur. Marburg 2015 (= Dynamik der Vermittlung. Koblenzer Studien zur Germanistik, Bd. 1), S. 103-124.
  • In der Metaphern-Maschine. in: brand eins, Juli-Heft 2015, S. 60-61.
  • Imaginierte Fakten. Zur Bedeutung von Fiktion(en) in der richterlichen Urteilsbildung. In: Christian Hiebaum/Susanne Knaller/Doris Pichler (Hrsg.): Recht und Literatur im Zwischenraum/Law and Literature In-Between. Aktuelle inter- und transdisziplinäre Zugänge/Contemporary Inter- and Transdisciplinary Approaches. Bielefeld 2015, S. 171-187.
  • Schlachthof Dresden: Literarisches Erinnern bei Kurt Vonnegut und Jonathan Safran Foer – zwischen Satire und Kitsch. In: Autor_innenkollektiv „Dissonanz“ (Hrsg.): Gedenken abschaffen. Kritik am Diskurs zur Bombardierung Dresdens 1945, 2., erw. Aufl., Berlin (im Erscheinen). Download des Aufsatzes unter: http://www.verbrecherverlag.de/buch/698.
  • Imaginierte Zukunft: Zur Bedeutung von Fiktion(en) in ökonomischen Diskursen. In: Iuditha Balint/Sebastian Zilles (Hrsg.): Literarische Ökonomik. Paderborn 2014, S. 143-157.
  • Zwischen Kriegsmystifikation, Auseinandersetzung mit NS-Gräueln und Eskapismus. Ein Blick auf die Nachkriegsdramatik in Hamburg 1945-1955. In: Melanie Mergler/Hans-Ulrich Wagner/Hans-Gerd Winter (Hrsg.): „Hamburg, das ist mehr als ein Haufen Steine“. Das kulturelle Feld in der Metropolregion Hamburg 1945-1955. Dresden 2014, S. 43-60.
  • Literarische Experimente und „weitere Versuche, die Wirklichkeit zu bewältigen“. Zu den Erzählungen Gisela Elsners. In: Michael Peter Hehl/Christine Künzel (Hrsg.): Ikonisierung, Kritik, Wiederentdeckung. Gisela Elsner und die Literatur der Bundesrepublik. München 2014, S. 72-86.
  • „Sorgend für uns, schadeten wir niemand – uns am wenigsten“: Zur Figur des Kaufmanns zwischen Händler, Unternehmer und Betrüger in Georg Weerths Humoristischen Skizzen aus dem deutschen Handelsleben. In: Geld und Ökonomie im Vormärz (= Jahrbuch des Forum für Vormärz Forschung 2013), Bielefeld 2014, S. 237-254.
  • „Ohne einen Anflug von Mitgefühl“. Der Generationendiskurs als „Gegenfluch“: Monströse Kriegskinder in Gisela Elsners Roman „Fliegeralarm“ (1989). In: Jan Süselbeck (Hrsg.): Familiengefühle. Generationengeschichte und NS-Erinnerung in den Medien. Berlin 2014, S. 91-105.
  • Johann Heinrich Leopold Wagners „Die Kindermörderin“. Geschlechterkodierung und Rechtskritik im Sturm und Drang. In: Matthias Buschmeier/Kai Kauffmann (Hrsg.): Sturm und Drang. Epochen – Autoren – Werke. Darmstadt 2013, S. 203-219.
  • Die Rächenfehler der Kaufleute. Anmerkungen zu Michael Kohlhaas und Der Findling. In: Christine Künzel/Bernd Hamacher (Hrsg.): Tauschen und Täuschen. Kleist und (die) Ökonomie. Frankfurt a.M. u.a. 2013, S. 183-197.
  • Der Fluch der Herkunft: Gisela Elsners Versuche, sich mit der Arbeitswelt auseinanderzusetzen. In: Ute Gerhard/Hanneliese Palm (Hrsg.): Schreibarbeiten an den Rändern der Literatur. Die Dortmunder Gruppe 61. Essen 2012, S. 159-172.
  • „Satiren [...] galten wie Bordellbesuche ausschließlich als Männersache“: Zur prekären Stellung der Satirikerin (am Beispiel Gisela Elsners). In: treibhaus. Jahrbuch für die Literatur der fünfziger Jahre, Bd. 8 (2012), S. 99-114.
  • Der Raub einer Locke oder Lektionen über die „Verwertbarkeit“ des Menschen in Kleists Herrmannsschlacht. In: Ricarda Schmidt/Seán Allan/Steven Howe (Hrsg.): Heinrich von Kleist: Konstruktive und destruktive Funktionen von Gewalt. Würzburg 2012, S. 117-131.
  • Die Fiktionen der Finanzwelt oder Wie können literarische und literaturwissenschaftliche Ansätze einen Beitrag zum Verständnis der Finanzkrise und ihrer wirtschaftskriminellen Aspekte leisten? In: Forum Kriminalprävention, H. 2 (2012), S. 63-68.
  • The Most Dangerous Presumption: Women Authors and the Problems of Writing Satire. In: Gender and Humour: Reinventing the Genres of Laughter, Part II (= Special Issue of Gender Forum. An Internet Journal for Gender Studies, 35/2011), ed. Annette Keck/Ralph J. Poole.
  • Zwischen Verschleierung und Enthüllung: Metaphern der Metapher in ästhetischen Diskursen des 18. Jahrhunderts. In: Elena Agazzi u. a. (Hrsg.): Tropen und Metaphern im wissenschaftlichen Diskurs im Bereich der Geisteswissenschaften des 18. Jahrhunderts. Hamburg 2011, S. 57-67.
  • Meister der Extreme, Abgründe und Krisen. Zur Aktualität Heinrich von Kleists. In: Spielzeit-Heft 2011/2012 der Badischen Landesbühne in Bruchsal, Bruchsal 2011, S. 9-11.
  • Via/Exousia [Gewalt/Macht]. In: Dina Vaiou/Maria Stratigaki (Hrsg.): Fylo@Erevna. Keimena theorias tou fylou apo ti Germania [Geschlecht@Forschung. Texte über Geschlechtertheorie aus Deutschland]. Übers. von Ioanna Meitani. Athen 2010, S. 181-207.
  • Die mediale Aufbereitung des Falls Dominique Strauss-Kahn: Ein backlash für die Debatte um sexuelle Gewalt in Europa? In: Femina Politica. Zeitschrift für feministische Politikwissenschaft, Jg. 20, H. 2 (2011), S.101-104.
  • „Die Kunst der Schauspielerin ist sublimierte Geschlechtlichkeit“: Anmerkungen zum Geschlecht der Schauspielkunst. In: Gaby Pailer/Franziska Schößler (Hrsg.): Geschlechter Spiel Räume: Dramatik, Theater, Performance und Gender. Amsterdam 2011, S. 241-254.
  • Wer hat Angst vor den Bio-Wissenschaften? Anmerkungen zur Darstellung von Gewaltkriminalität in aktuellen Theaterstücken. In: Gefährliche Menschenbilder. Bio-Wissenschaften, Gesellschaft und Kriminalität. Lorenz Böllinger u. a. (Hrsg.). Baden-Baden 2010, S. 261-273.
  • „Nebenan tobt das Grauen und wir sitzen im Garten“: Zur räumlichen Inszenierung von Kulturkonflikten und Kulturtransfer in aktuellen Theaterstücken. In: Kulturtransfer und Kulturkritik (= Germanica, Bd. 2008). Marc Arenhövel/Maja Razbojnikova-Frateva/Hans-Gerd Winter (Hrsg.). Dresden 2010, S. 339-349.
  • Monologmonster, Seniorendompteusen und Wandernutten. Die Sprachvirtuosin Theresia Walser. In: Radikal weiblich? Theaterautorinnen heute (= Recherchen, Bd. 72). Christine Künzel (Hrsg.). Berlin 2010, S. 38-46.
  • Eine Vergewaltigungserzählung. In: Heinrich von Kleist: Die Marquise von O... . (= Editionen für den Literaturunterricht). Stuttgart 2009, S. 58-60.
  • Kannibalisches Begehren: Liebe, Erotik und der Wunsch nach Einverleibung. In: TABU. Interkulturalität und Gender. Claudia Benthien/Ortrud Gutjahr (Hrsg.). München 2008, S. 121-139.
  • „Vielleicht kommt die Gewalt von innen“: Dea Lohers Poet(h)ik der Gewalt. In: Birgit Haas (Hrsg.): Das dramatische Werk von Dea Loher: Eine Zwischenbilanz 1990-2006 (= Monatshefte, Vol. 99, No. 3 [2007]), S. 362-374.
  • „Aus einem Bette aufgestanden“: Zum Verhältnis zwischen Recht und Literatur. In: Figures of Law. Studies in the Interference of Law and Literature. Gert Hofmann (Hrsg.), Tübingen/Basel 2007, S. 115-132.
  • Vergewaltigungslektüren: Literaturwissenschaftliche Perspektiven auf sexuelle Gewalt. In: Kriminologisches Journal, 39. Jg., H. 2 (2007), S. 83-97.
  • Eine ‚schreibende Kleopatra‘: Autorschaft und Maskerade bei Gisela Elsner. In: Autorinszenierungen: Autorschaft und literarisches Werk im Kontext der Medien. Christine Künzel/Jörg Schönert (Hrsg.), Würzburg 2007, S. 177-190.
  • Make-up als Mimikry: Die Gesichter der Autorin Gisela Elsner (1937-1992). In: Gesichter auftragen: Argumente zum Schminken. Christian Janecke (Hrsg.). Marburg 2006, S. 155-173.
  • „Sie hat ihn wirklich aufgegeßen den Achill vor Liebe“: Körper, Sprache und der Wunsch nach Einverleibung in Kleists Penthesilea. In: Penthesilea von Heinrich von Kleist. GeschlechterSzenen in Stephan Kimmigs Inszenierung am Thalia Theater Hamburg (= Theater und Universität im Gespräch, Bd. 3), Ortrud Gutjahr (Hrsg.), Würzburg 2006, S. 117-131.
  • Gisela Elsner: Die Riesenzwerge (1964). In: Meisterwerke – Deutschsprachige Autorinnen im 20. Jahrhundert. Claudia Benthien/Inge Stephan (Hrsg.), Köln/Weimar/Wien 2005, S. 93-109.
  • „Eine Rose gebrochen, ehe der Sturm sie entblättert“: Weiblicher Opferleib und männlicher Täterkörper in Diskursen um die Sanktionierung sexueller Gewalt. In: Grenzen der Aufklärung. Körperkonstruktionen und die Tötung des Körpers im Übergang zur Moderne (= Aufklärung und Moderne, Bd. 7). Andreas Bähr (Hrsg.), Laatzen 2005, S. 71-93.
  • Ver-rückte Erzählungen: Vergewaltigungstrauma und das Problem der Glaubwürdigkeit. In: Verletzte Seelen. Möglichkeiten und Perspektiven einer historischen Traumaforschung. Günter H. Seidler/Wolfgang. U. Eckart (Hrsg.), Gießen 2005, S. 213-228
  • „Machen wir’s den Tauben nach ...“: Die Taube als Medium der (sexuellen) Aufklärung und der Geschlechtersozialisation in der erotischen Lyrik des 18. Jahrhunderts. In: Frühneuzeit-Info, Heft 1/2 (2004), S. 7-19.
  • Zwischen Fakten und Fiktionen: Überlegungen zur Rolle des Vorstellungsvermögens in der richterlichen Urteilsbildung. In: Zeitschrift für Rechtssoziologie, Bd. 25, H. 1 (2004), S. 35-49.
  • Gewaltsame Transformationen: Der versehrte weibliche Körper als Text und Zeichen in Kleists „Hermannsschlacht“. In: Kleist-Jahrbuch 2003, S. 165-183.
  • Dramen hinter den Kulissen: Anmerkungen zur Repräsentation sexueller Gewalt bei Lenz, Wagner und Lessing. In: „Die Wunde Lenz“. J.M.R. Lenz. Leben, Werk und Rezeption (= Publikationen zur Zeitschrift für Germanistik, Neue Folge, Bd. 7). Inge Stephan/Hans-Gerd Winter (Hrsg.), Bern u.a. 2003, S. 339-353.
  • „Das gerade wäre der Ort, wo ich am tödlichsten zu verwunden bin!“ Sexuelle Gewalt und die Konzeption weiblicher Verletzungsoffenheit. In: Petra Leutner/Ulrike Erichsen (Hrsg.): Das verortete Geschlecht. Literarische Räume sexueller und kultureller Differenz. Tübingen 2003, S. 61-80.
  • „Sie hielt, weiß ich, die Augen bloß zu“: Vergewaltigung im Schlaf vor dem Hintergrund literarischer und juristischer Traditionen der Bagatellisierung. In: Frauen und Gewalt. Antje Hilbig/Claudia Kajatin/Ingrid Miethe (Hrsg.), Würzburg 2003, S. 171-185.
  • Der Fall der Frau Marquise im 20. Jahrhundert oder: Die Unmöglichkeit einer Vergewaltigung in Ohnmacht oder Schlaf. In: Gewalt und Geschlecht. Bilder, Literatur und Diskurse im 20. Jahrhundert. Hanno Ehrlicher/Hania Siebenpfeiffer (Hrsg.), Köln/Weimar/Wien 2002, S. 131-144.
  • Gendered Perspectives: Über das Zusammenspiel von „männlicher“ und „weiblicher“ Erzählung in Schnitzlers Die kleine Komödie (1895). In: Arthur Schnitzler: Zeitgenossenschaften / Contemporaneities. Ian Foster/ Florian Krobb (Hrsg.). Bern u.a. 2002, S. 157-171.
  • Knabe trifft Röslein auf der Heide: Goethes „Heidenröslein“ im Kontext einer Poetik sexueller Gewalt. In: Jungfern im Grünen: Frauen – Gärten – Natur (= Ariadne, H. 39, 2001), Cornelia Wenzel (Hrsg.), S. 56-61.
  • Heinrich von Kleists „Die Marquise von O...“: Anmerkungen zur Repräsentation von Vergewaltigung, Recht und Gerechtigkeit in Literatur und Literaturwissenschaft. In: Frauen und Recht – Women and Law (= Figurationen: Gender - Literatur - Kultur, 1. Jg., H. 1, 2000), Barbara Naumann/Susanne Baer (Hrsg.), S. 65-81.

 

In Vorbereitung:

  • „Weil sie nicht wusste, wie sie es in Worte fassen sollte“: Zur Darstellung sexualisierter Gewalt in Bettina Wilperts Roman nichts, was und passiert (2018). In: Mandy Droescher/Till Nitschmann (Hrsg.): Gewaltformen/ Gewalt formen. Literatur – Ästhetik Kultur(kritik). (Der Band wird voraussichtlich im Frühjahr 2020 im Wilhelm Fink Verlag erscheinen. 

 

4. Lexikon- und Handbuchartikel:

 

  • Beitrag zum Themenbereich Inszenierung von Autorschaft im Text. In: Handbuch Literatur & Performance. Bettina Brandl-Risi/Lucia Ruprecht (Hrsg.). (Das Handbuch wird voraussichtlich im Frühjahr 2021 im Verlag de Gruyter erscheinen.)
  • Beitrag zum Stichwort Fiktion/Fiktionalisierung. In: Handbuch Literatur & Ökonomie. Joseph Vogl/Burkhardt Wolf (Hrsg.). Berlin/Boston 2019, S. 132-135.
  • Beiträge zu den Themen Recht und Justiz und Geschlecht. In: Kleist-Handbuch: Epoche – Werk – Wirkung. Ingo Breuer (Hrsg.). Stuttgart/Weimar 2009, S. 272-275 und S. 318-321.
  • Gewalt/Macht. In: Gender@Wissen. Ein Handbuch der Gender-Theorien. Christina von Braun/Inge Stephan (Hrsg.). Köln/Weimar/Wien 2005,  S. 117-138. 2. überarbeitete und ergänzte Aufl., Köln/Weimar/Wien 2009,  S. 140-160. 3. überarbeitete und erweiterte Aufl., Köln/Weimar/Wien 2013, S. 191-212.
  • Artikel zu Germaine Greer, Sandra Harding, Femaleism und Komplizenschaft, in: Lexikon Gender Studies. Renate Kroll (Hrsg.). Stuttgart/Weimar 2002.